Am 11. Juli war es endlich so weit und der langersehnte Urlaub stand vor der Tür. Wie die meisten von euch vielleicht annehmen würden, habe ich diese 14 Tage allerdings nicht genutzt um Kanada zu erkunden, sondern ich habe mich auf ins Nachbarland, die Vereinigten Staaten von Amerika, gemacht. ![]()
Grund dafür war die Tatsache, dass mein Bruder seinen Urlaub dieses Jahr ebenfalls in den USA verbracht hat. Also habe ich mich am Samstag in einen Mietwagen gesetzt und bin bei einem furchtbaren Unwetter, mit strömendem Regen und Blitz und Donner hier in Montreal im Schneckentempo gen Osten gefahren. Erst nach 1,5 Stunden Fahrt wurde der Regen allmählich schwächer und ich konnte etwas entspannter meine Reise fortsetzen.
Mein erstes Ziel in Maine war Readfield, das zu Hause meiner Freundin Susanne. Da sich meine Fahrtzeit durch das Gewitter um ca. eine Stunde verlängert hat und ich ab und zu mal einen Abzweig verpasst hatte, wurde ich schon sehnsüchtig erwartet. Aus geplanten 4,5 Stunden wurden 6. Trotz der Verspätung bin ich noch in den Genuss von Rouladen und Klößen mit Rotkohl gekommen. Mmmhhhh war das lecker. ![]()
Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Sanne, ihrer Mutter (sie war grad zu Besuch) und den Kindern Niklas und Torben. Jedoch nicht für lange. In schon ein paar Tagen würden wir uns wiedersehen.
Ich fuhr noch ca. 3 weitere Stunden, bis ich es endlich nach Bar Harbor, einem Küstenort im Acadia National Park geschafft hatte. Dort traf ich dann auf meinen Bruder Steffen, seine Frau Katja und die Kinder Emil und Theo. Gemeinsam verbrachten wir ein paar herrliche Tage im Nationalpark, waren am Strand, sind gewandert und auf Felsen herum gekraxelt, haben Minigolf gespielt und Pancakes gegessen.
Nach drei Tagen an der Küste ging es dann an den Maranacook Lake, der ganz in der Nähe von Readfield (Augusta) gelegen ist. Dort kamen dann noch die Gasteltern meines Bruders (er hat damals ein High-School Jahr in den USA verbracht) und deren Freunde dazu. Hier war eine Woche lang relaxen, sonnenbaden, schwimmen, angeln, Kanu- bzw. Kajakfahren und geselliges Beisammensein angesagt.
Die letzten fünf Tage meines Urlaubs habe ich dann noch mit Susanne verbracht und mich sofort in den kleinen Torben (gerade 6 Wochen alt) verliebt. Ich hätt ihn stundenlang auf dem Arm halten und beim Schlafen zuschauen können. Aber auch Niklas (inzwischen schon dreieinhalb) ist ein süßer und aufgeweckter Kerl.
Fazit: Es war ein wunderbarer Urlaub und besonders die Zeit mit den Kindern habe ich sehr genossen!
Fotos gibt’s diesmal hier, weil es für den Blog einfach zu viele sind:
http://niniontour.jalbum.net/Maine/
